Die Tarifrunde beim DRK ist abgeschlossen und das mit einem klaren Signal der ver.di-Mitglieder: 70 % haben empfohlen, das Tarifergebnis anzunehmen. Auf dieser Grundlage hat die ver.di-Bundestarifkommission gestern dem Einigungspapier offiziell zugestimmt.
Nach intensiven Monaten, drei Verhandlungsrunden und einer breiten Mitgliederbeteiligung haben wir ein Ergebnis erreicht, das spürbare Verbesserungen für viele Beschäftigtengruppen bringt:
- +3 %, mindestens 110 € mehr Gehalt ab 1. September 2025, +2,8 % mehr ab 1. Oktober 2026
- +90 € monatlich für Auszubildende jeweils 2025 und 2026
- Integration der NotSan-Zulage in die Entgeltgruppe 9c + zusätzliche Erhöhungen zwischen 2027 und 2029
- Sozial- und Erziehungsdienst: Praxisanleiter-Zulage von 70 € für alle Praxisanleitungen (Wegfall von 15 % Mindestpraxisanleitung) und Einführung von 180 € Zulage in der S 13
- Deutliche Verbesserungen bei Zulagen: Schichtzulage steigt auf 115 €, Nachtzuschlag auf 5,50 €
- Jahressonderzahlung wird auf 90 % vereinheitlicht
Laufzeit: 31 Monate – vom 1. Juni 2025 bis 31. Dezember 2027
Außerdem konnten wir mit den Arbeitgebern eine Verpflichtung zur Verhandlung über die Bezahlung der Erzieher*innen beim DRK in Hamburg vereinbaren. Alle anderen Träger zahlen dort besser und das DRK sollte ein Interesse daran haben, dass die Erzieher*innen nicht zu anderen Arbeitgebern abwandern.
Dieses Ergebnis zeigt: Tarifverträge fallen nicht vom Himmel. Sie sind das Ergebnis eures Engagements und dem Rückhalt vieler Beschäftigten in der Gewerkschaft.